FOTOGRAFIE

Meine Fotografie folgt einem intuitiven, spielerischen und assoziativen Motiv. Ich widme mich dabei nicht nur meinen eigenen Erfahrungen, die vielfältige Geschichten erzählen, sondern auch einer allgemeinen Symbolik, die sich neu kombiniert in unterschiedliche Bezüge setzen lässt. Thematisch gehe ich dabei unter anderem in die Tiefe von alternativen Bewusstseinszuständen der menschlichen Psyche.

Bei der Fotografie hinter der Kamera spielt es für mich eine wesentliche Rolle, Themen anzusprechen, gegenüber welchen viele Menschen entweder rational abgestumpft oder übermäßig sensibel reagieren. Das Auge nimmt Dinge etwas anders wahr. Mir erscheint dieser Weg der Kommunikation in Zeiten von kurzen Aufmerksamkeitsspannen sinnvoller als jede Schlagzeile. Wieso wundern sich so wenige Menschen darüber, dass wir uns trotz verbaler Sprache im Großen und Ganzen einigermaßen verstehen? Natürlich sind visuelle Botschaften auch nicht frei von Fehlinterpretationen und Missverständnissen. Mir geht es jedoch darum, dass man sich auf verschiedensten Ebenen kennen und verstehen lernt. Das gesprochene und geschriebene Wort hat meinen Erfahrungen zu Folge keine höhere Trefferquote hinsichtlich der erfolgreichen Kommunikation zwischen Sender und Empfänger, als die Bildsprache. Der Verstand wird insofern überbewertet, dass man Menschen nicht nur mit dem Denken und in der Theorie verstehen kann. Empathie spielt meines Erachtens sogar eine übergeordnete Rolle, was wiederum logisch nachvollziehbar sein sollte, in Anbetracht der Tatsache, dass der Mensch ein soziales und fühlendes Wesen ist. Deshalb habe ich mir zum Ziel gesetzt, verschiedene Sprachen zu beherrschen, um meine Perspektiven zu veranschaulichen und somit in eine andere Art von Austausch zu treten.

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